Festplatte überprüfen – so wird’s gemacht

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Jede Festplatte stirbt irgendwann. Seltsame Geräusche, beschädigte Dateien, Abstürze beim Booten und langsame Übertragungsgeschwindigkeiten können auf das unvermeidliche Ende hindeuten. Das ist normal – vor allem, wenn Ihre Festplatte schon ein paar Jahre alt ist. Aber auch wenn Ihr Laufwerk keine seltsamen Geräusche von sich gibt, sollten Sie gelegentlich ein Auge auf seinen Zustand werfen. Hier erfahren Sie, wie Sie das machen.

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CHKDSK ist ein Dienstprogramm, das Probleme mit Ihrer Festplatte, einschließlich Dateisystemfehlern und fehlerhaften Sektoren, prüft und behebt. Es wird empfohlen, CHKDSK regelmäßig als Teil der Routinewartung und nach anormalen Abschaltungen auszuführen, um Datenverlust und größere Probleme zu vermeiden.

Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.


1. Schritt:

Öffnen Sie zunächst die Eingabeaufforderung, indem Sie die Tastenkombination [Windows] + [R] drücken. Geben Sie dann in das Fenster cmd ein und drücken Sie gleichzeitig die Tasten [Strg] + [Shift] + [Enter], um die Eingabeaufforderung als Administrator auszuführen. 

Bei den S.M.A.R.T.-Attributen (Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology) handelt es sich um eine Liste von Datenpunkten, die in einen Speicherchip auf Ihrer Festplatte geschrieben werden. S.M.A.R.T.-Daten umfassen eine Vielzahl von Informationen wie Fehlerraten, Betriebszeit, geschriebene und gelesene Daten usw.. Wenn der Wert für ein bestimmtes Attribut die vom Hersteller festgelegte Toleranzschwelle überschreitet, gilt das Laufwerk als qualitativ minderwertig und Sie sollten einen Austausch einplanen.

Das Wichtigste bei der Durchführung von S.M.A.R.T.-Tests für verschiedene Laufwerkstypen ist, was die Tests messen. S.M.A.R.T.-Tests für mechanische Festplatten (HDDs) enthalten Datenpunkte für Dinge, die sich auf die beweglichen Teile des Laufwerks und die Auswirkungen der Bewegung auf sie beziehen – zum Beispiel, wie oft das Laufwerk hochgefahren ist, nicht hochgefahren ist, Erschütterungen oder plötzlichen Stillstand erlebt hat.

Der Zustand von SSD-Laufwerken (einschließlich NVMe-Laufwerken, die ebenfalls Solid-State-Speicher verwenden) konzentriert sich fast ausschließlich auf die Lebensdauer von Lese-/Schreibdaten. Im Gegensatz zu mechanischen Festplatten, die dazu neigen, durch physische Abnutzung zu sterben, sterben SSDs und NVMe-Laufwerke durch das Überschreiten ihres Terabyte-Written-Werts (TBW). Der Zustand Ihrer SDD hängt also fast ausschließlich davon ab, wie viele Daten in den Solid-State-Speicher geschrieben wurden.

Obwohl S.M.A.R.T. schnell und einfach ist, teilt es Ihnen erst einmal nur mit, ob Ihre Festplatte in Ordnung ist oder bald sterben wird. Das Tool CrystalDiskInfo gibt genauere Einblicke. Öffnen Sie das Programm einfach direkt nach der Installation und Sie sehen geradewegs, in welchem Zustand sich Ihre Festplatte befindet. Der allgemeine Gesundheitszustand wird durch Blau für „Gut“, Gelb für „Vorsicht“ und Rot für „Schlecht“ angezeigt. Wenn der Zustand Ihres Laufwerks gut ist, gibt es nicht viel zu tun, außer aus Neugierde andere Statistiken zu überprüfen. Wenn der Zustand des Laufwerks mit „Vorsicht“ gekennzeichnet ist, sollten Sie Ihre Daten sichern und einen Austausch des Laufwerks planen. Wenn der Zustand der Festplatte mit „Schlecht“ gekennzeichnet ist, sollten Sie bei der Datensicherung behutsam vorgehen. Weitere Informationen dazu finden Sie im nächsten Abschnitt.



Wenn der S.M.A.R.T.-Status anzeigt, dass Sie einen Fehler haben oder Ihre SSD in schlechtem Zustand ist, bedeutet das nicht unbedingt, dass Ihre Festplatte sofort ausfällt. Die Attribute sind nach Industrie- und Herstellerstandards kalibriert und sollen Ihnen helfen, Festplattenausfälle frühzeitig zu diagnostizieren und Datenverluste zu vermeiden.

Vergewissern Sie sich, dass Sie aktuelle Sicherungskopien aller Ihrer Dateien auf einem anderen Datenträger, z.B. auf einer externen Festplatte oder auf optischen Datenträgern, gespeichert haben. Auch Cloud-Dienste wie OneDrive sind eine gute Option zur Sicherung Ihrer Dateien. Diese Art der Datensicherung ist natürlich immer ein guter Rat – unabhängig davon, ob Sie den S.M.A.R.T.-Status Ihrer Laufwerke kennen oder nicht. Probleme wie ein Laufwerksausfall können jederzeit und ohne Vorwarnung auftreten. Wie Sie ein Backup anlegen, können Sie hier nachlesen:

Ist Ihre Festplatte sehr stark beschädigt und hat im S.M.A.R.T.-Test eine schlechte Bewertung erhalten, sollten Sie bei der Sicherung Ihrer Daten vorsichtig sein. Versuchen Sie nicht, sofort die gesamte Festplatte auf einmal zu sichern, da der plötzliche Zustrom von Lese-/Schreibvorgängen die Festplatte überfordern kann. Konzentrieren Sie sich stattdessen zunächst auf die Sicherung der wichtigsten Dateien. Dinge wie Ihre Familienfotos und wichtige Dokumente sollten zuerst gesichert werden.

Sobald Sie wichtige Dateien auf einem Wechsellaufwerk oder einem anderen Medium gesichert haben, können Sie Ihre vorhandene Festplatte auf eine Ersatzfestplatte klonen. Wenn das Laufwerk während dieses Vorgangs ausfällt, sind Ihre wichtigen Dateien zumindest gesichert. Wenn das Laufwerk lange genug lebt, um den Vorgang abzuschließen, haben Sie jetzt ein neues Laufwerk mit allen Ihren Dateien und Einstellungen. Sobald Sie Ihre Dateien gesichert haben, sollten Sie einen Austausch Ihrer Festplatte oder SDD erwägen und die alte Festplatte ordnungsgemäß entsorgen:

  1. Drücken Sie die Tasten [Windows] + [R] und geben Sie dann in das neue Fenster cmd ein. Drücken Sie anschließend gleichzeitig [Strg] + [Shift] + [Enter].
  2. In der Eingabeaufforderung geben Sie nun chkdsk /r C: ein und führen den Befehl mit [Enter] aus. Beachten Sie, dass Sie bei C: den Buchstaben für das Laufwerk ersetzen, das Sie überprüfen möchten.
  3. Falls Sie eine Meldung erhalten, dass CHKDSK nicht ausgeführt werden kann, da das Laufwerk gerade verwendet wird, drücken Sie [J] und bestätigen Sie mit [Enter].
  4. Die Überprüfung wird dann beim nächsten Neustart ausgeführt. Starten Sie also Ihren PC jetzt einmal neu.


(isba)

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