WordPress vs. Typo3 – Ein Vergleich

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Wenn es um die Entwicklung einer Webseite geht, sind WordPress und Typo3 zwei der gängigsten Content-Management-Systeme. Beide CMS sind Open Source und somit kostenlos. Je nachdem, welche Anforderungen Sie an Ihre Webseite haben, ist entweder WordPress oder Typo3 eher für Ihr Vorhaben geeignet. Wo genau die Unterschiede liegen und welches Content-Management-System für Sie interessanter sein könnte, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

WordPress: Ein besonders beliebtes CMS

WordPress-CMS bietet einen leichten und einfachen Einstieg im Umgang mit Content-Management-Systemen. Insbesondere für die Erstellung von Blogs oder kleineren Webseiten eignet sich WordPress hervorragend. WordPress wurde in der Vergangenheit vorrangig von Bloggern oder für Hobby-Webseiten verwendet. Das CMS hat mittlerweile stark an Popularität gewonnen, sodass auch etablierte IT-Unternehmen wie SAP oder Microsoft darauf zurückgreifen. Das hat auch gute Gründe, denn WordPress bietet einige Vorteile:

Plug-ins: WordPress bietet seinen Anwendern eine Vielzahl von zusätzlichen Plug-ins, mit denen Sie Ihre Webseite noch individueller gestalten können. Viele der angebotenen Plug-ins sind kostenlos. Für jeden Wunsch lässt sich dabei das passende Plug-in finden. Wenn Sie ein Portfolio zu Ihrer Webseite hinzufügen, eine Umfrage erstellen oder Ihre Webseite zu einem Onlineshop erweitern möchten, lässt sich das über Plug-ins in WordPress realisieren.

Installation: Die Installation von WordPress ist auch für Anfänger kein Problem. In nur wenigen Schritten ist ein Konto angelegt und schon steht das CMS zur Verfügung, um Ihre eigene Webseite zu gestalten. Wie Sie WordPress installieren, lesen Sie hier. Vorgefertigte Themes machen dabei den Einstieg in das Erstellen der eigenen Webseite noch einfacher. Weitere Themes lassen sich bequem herunterladen und ohne Probleme installieren. Hier erfahren Sie, wie Sie WordPress-Themes installieren.

Benutzerfreundlichkeit: WordPress lässt sich sehr intuitiv nutzen, weswegen die Benutzerfreundlichkeit bei diesem CMS besonders ausgeprägt ist. Die Verwaltung von Content auf WordPress lässt sich auf für Neulinge schnell erlernen, sodass die eigene Website in kürzester Zeit erstellt werden kann.

Updates und Wartung: Die Wartung von Webseiten auf WordPress lässt sich durch regelmäßige und kostenlose Updates gewährleisten. Die Updates sind stets kostenlos und können mit einem Klick durchgeführt werden. Während der Wartung lässt sich in WordPress ohne Probleme eine vorübergehende Wartungsbenachrichtigung für Ihre Webseite erstellen, sodass Besucher über die Wartungsarbeiten informiert werden.

Suchmaschinenoptimierung: Damit Ihre Webseite über Suchmaschinen wie Google gefunden wird, muss sie entsprechende Kriterien erfüllen. Das CMS WordPress spielt dabei in der oberen Liga. Extra für die Suchmaschinenoptimierung bietet WordPress SEO-Plug-ins an, die Ihre Webseite an die Anforderungen von Suchmaschinen anpassen.

Kosten: Grundsätzlich ist WordPress kostenlos. Allerdings können Sie in der kostenfreien Version nicht auf alle Funktionen zugreifen. Für den vollen Leistungsumfang muss der Zugang auf WordPress Pro erweitert werden. Das kostet monatlich 15 €. Außerdem sind einige Plug-ins und Themes ebenfalls kostenpflichtig.

Modernes Webdesign: WordPress überzeugt auch mit einem modernen und responsiven Webdesign. So wird der Besuch Ihrer WordPress-Seite auf jedem Endgerät zu einem reibungslosen Erlebnis. Nahezu alle modernen Trends im Webdesign lassen sich in WordPress umsetzen. Seien es Bewegungsparallaxe oder Microinteractions.

WordPress verfügt über zahlreiche Themes, die Ihre Webseite in einem modernen Design erstrahlen lassen.

Typo3: Das CMS für Unternehmen

Typo3 ist ein hervorragendes Content-Management-System für mittelständige und große Unternehmen. Diese setzen zur Contentverwaltung seit Jahren traditionell auf Typo3. Warum gerade Unternehmen dazu tendieren, Typo3 zur Erstellung von Webseiten zu verwenden, wird mit einem Blick auf die Vorteile des CMS deutlich:

Sicherheit: Die Sicherheit steht bei Typo3 an oberster Stelle. Von Anfang an lag der Fokus von Typo3 auf einer soliden Sicherheit, weswegen gerade große Unternehmen gerne auf dieses CMS zurückgreifen. Typo3 stellt seinen Anwendern umfangreiche Sicherheit-Guidelines zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt Typo3 über eine Sicherheits-Mailingliste, die schnell über die neuesten Sicherheit-Updates informiert. Außerdem hat Typo3 einen relativ geringen Marktanteil von 6 % und ist somit für Hacker-Angriffe eher unattraktiv. Wenn Sicherheitslücken im System gefunden werden, wird über Typo3 Security Bulletin eine ausführliche Beschreibung sowie Problemlösungen für entdeckte Sicherheitslücken bereitgestellt.

Extensions: So wie es in WordPress verschiedene Plug-ins gibt, gibt es für Typo3 sogenannte Extensions. Diese Erweiterungen können in das Content-Management-System eingepflegt werden, um zahlreiche zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten umzusetzen. Oftmals müssen Sie dafür jedoch Typoscript, die Programmiersprache von Typo3, beherrschen. Für Typo3 werden allerdings nur wenige Erweiterungen benötigt, da viele Optionen bereits in der Stadard-Version integriert sind.

Benutzerverwaltung: In Typo3 ist eine umfangreiche Benutzerverwaltung integriert. Verschiedenen Anwendern können somit unterschiedliche Rechte zugewiesen werden. Gerade bei umfangreichen Webprojekten, an denen viele Personen beteiligt sind, ist die Zuweisung von Zugriffsrechten besonders wichtig. Insgesamt wird bei den Rechten in Typo3 unterschieden in:

  • Lese- und Schreibrechte
  • Exakte Zugriffsrechte für Datensätze, Ordner, Seitenbereiche oder Module
  • Übertragung und Zusammenfügung von Nutzerrechten aus unterschiedlichen Anwendergruppen

Spracheinstellungen: Typo3 glänzt mit dem Vorzug, Webseiten mehrsprachig erstellen zu können. Das nötige Instrumentarium dafür bietet Typo3 von Haus aus. So kann eine Webseite auf verschiedenen Sprachen angelegt werden, ohne dass bei der Auswahl der Sprache eine andere Seite aufgerufen wird. Die Referenz zum Ursprungsdatensatz bleibt bei einem Sprachwechsel stets erhalten. In WordPress lässt sich Ihre Webseite ebenfalls mehrsprachig aufsetzen, allerdings müssen Sie dazu ein zusätzliches Plug-in installieren. Wie das in WordPress funktioniert, erfahren Sie hier.

ERP-Schnittstellen: Große Datenmengen sind für großen Unternehmen keine Seltenheit. Typo3 bietet eine souveräne Anbindung an ERP-Anwendungen wie SAP. Damit ist die Verarbeitung umfangreicher Daten besonders gut mit Typo3 zu bewältigen.

Multidomain-Anwendung: Für die Verwaltung von mehreren Webseiten, die auch noch über Subdomains verfügen, punktet Typo3. Im CMS von Typo3 lassen sich mehrere Webseiten in einem Backend verwalten, sodass große Webprojekte mit einer Vielzahl von Domains und Subdomains von verschiedenen Redakteuren mit entsprechenden Rechten bearbeitet werden können.

Kosten: Typo3 ist an sich kostenlos, da es eine Open-Source-Software ist. Es fallen also keine Lizenzgebühren an. Größere Kosten entstehen für Dienstleistungen von spezialisierten Agenturen, die einem Unternehmen beim Aufbau und Wartung der Webseite mit Typo3 helfen. Außerdem wird das CMS regelmäßig mit Updates versorgt, die Sie gegen eine Gebühr installieren können. Je nachdem, welche Funktionen Ihre Webseite erfüllen soll, schwanken die Kosten für entsprechende Updates zwischen 100 und mehreren tausend Euro. Zusätzlich gibt es noch zahlreiche Extras wie kostenpflichtige Typo3-Erweiterungen, die schnell zu einem höheren Kostenaufwand führen können.

Im Typo3-Shop können Sie eine Vielzahl von Extras und zusätzlichen Funktionieren erwerben, um die Erstellung Ihrer Webseite noch besser auf Ihre Bedürfnisse anzupassen.

WordPress und Typo3 im direkten CMS-Vergleich

Im direkten Vergleich von WordPress und Typo3 wird schnell ersichtlich, dass sich beide Content-Management-Systeme besonders gut für den Aufbau Ihrer Webseite eignen. Der derzeitige Trend tendiert immer mehr zu WordPress, um Kosten einzusparen. Auch die zahlreichen Erneuerungen und vielseitigen Möglichkeiten machen WordPress für große Unternehmen immer attraktiver.

Weltweit sind die meisten Webseiten mit WordPress erstellt, weswegen diese für Hacker eine interessante Angriffsfläche bieten. In puncto Sicherheit hat Typo3 eindeutig die Nase vorn. Dementsprechend setzen vor allem große Unternehmen immer noch auf Typo3. WordPress hat in den letzten Jahren allerdings die Sicherheit ordentlich optimiert und hat die Konfigurationsmöglichkeiten dahingehend verbessert, dass mit den richtigen Einstellungen bereits am Anfang die Angriffsmöglichkeiten Ihrer Webseite massiv eingedämmt werden können.

Ist für Sie WordPress oder Typo3 das richtige CMS? Das hängt von Ihrem Vorhaben ab. Möchten Sie Ihr Unternehmen online mit einer stabilen und sicheren Webseite präsentieren, bietet sich Typo3 eher an. Doch auch WordPress ist heutzutage dafür sicherlich keine schlechte Wahl. Wenn Sie große Webprojekte mit vielen Mitwirkenden umsetzen möchten und dabei große Datenmengen zu verarbeiten haben, fällt die richtige Wahl wohl auch auf Typo3.

Wenn Sie eher hobbymäßig eine Webseite betreiben oder Ihren eigenen Blog erstellen möchten, zeichnet sich eine klare Tendenz zu WordPress ab. WordPress ermöglicht Ihnen aber auch als Unternehmer, eine moderne Webseite zu generieren, um Ihr Unternehmen zeitgemäß online zu präsentieren. Die Wahl des Content-Management-Systems hängt somit von Ihren Präferenzen ab.

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