Umfrage: Superreiche interessieren sich zunehmend für Kryptowährungen

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Weltweit interessieren sich Superreiche immer mehr für ein Investment in Bitcoin & Co., wie aus einer Studie der Beratungsgesellschaft Campden Wealth hervorgeht. Insgesamt 385 Family Offices, also die Verwalter von Großvermögen reicher Familien, wurden dafür befragt. In Europa seien es demnach inzwischen 28 Prozent der Vermögensverwalter, in Nord-Amerika 31 Prozent sowie in Asien und dem Pazifikraum 19 Prozent, die in Kryptowährungen anlegten.

Dabei machten die Anlagesummen in Krypto meist nur einen kleinen Teil der Vermögensportfolios aus, bei den europäischen Family Offices sei es etwa rund ein Prozent. 17 Prozent der Befragten aus Europa planten 2022 noch weiter zu investieren, in den USA 30 Prozent. Ob Kryptowährungen generell ein lohnendes Investment sind, darüber gehen die Meinungen auseinander: In Asien würden es 53 Prozent bejahen, in den USA 43 Prozent und in Europa 33 Prozent.

Die von Campden Wealth in Einzelinterviews gesammelten Stimmen der Investmentprofis zeigen ein weites Stimmungsbild. Während manche erwarten, dass Kryptowährungen ihren Weg als gesetzliche Zahlungsmittel finden werden, sehen andere das Potenzial weniger in den Währungen, sondern eher in der Blockchain-Technologie. Ebenso sind auch Meinungen wie “Für mich hat das gar keinen Wert” zu vernehmen.

Dass auch die Family Offices mehr Interesse entfalten, ist nicht verwunderlich – findet doch die gesamte Finanzbranche zunehmend Gefallen am Geschäft mit dem einstigen Schmuddelkind Kryptowährung. Ob Bezahldienstleister wie Paypal, die Börsen Stuttgart und Frankfurt oder die Fondsgesellschaft VanEck [–] immer mehr große Namen bemühen sich um ein Stück vom Kuchen.

Die Marktkapitalisierung des gesamten Kryptomarkts hat sich laut Coinmarketcap allein im Laufe dieses Jahres mehr als verdreifacht – von rund 677 Milliarden Euro im Januar auf aktuell rund 2,3 Billionen Euro. In den vergangenen Tagen gab es einen Rücksetzer, bei dem zahlreiche große Kryptowährungen 10 Prozent oder mehr an Marktwert einbüßten. Am volatilen Kryptomarkt ist das aber keine seltene Preisbewegung, sondern eher Normalität.


(axk)

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