Amazons “Herr der Ringe”-Serie heißt “Die Ringe der Macht”

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Amazons kommende “Herr der Ringe”-Serie hat einen Namen. Die Prime-Produktion wird in Deutschland “Die Ringe der Macht” heißen, im englischsprachigen Original “The Rings of Power”. Der Name ist Programm: Die Serie thematisiert die vom verkleideten Sauron geschmiedeten Ringe, die er im zweiten Zeitalter intrigant an Elben, Zwergen und Menschen verschenkte. Dass Oberbösewicht Sauron noch einen weiteren Ring anfertigte, um sie alle zu knechten, zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden, wurde dabei allenfalls im Kleingedruckten erwähnt.

Ein kurzes Teaser-Video zeigt, wie der Schriftzug der Serie geschmiedet wird – ohne CGI, betont Amazon. Ob der Prime-Anbieter die Schriftzüge für alle unterstützten Sprachen separat geschmiedet hat oder am Ende beim Schriftzug doch etwas geschummelt hat, ist nicht überliefert. “Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht” soll in 240 Ländern zu sehen sein. Die Story soll neben den Ringen auch die Geschichte Númenors und das letzte Bündnis von Elfen und Menschen behandeln, deren klimaktische Schlacht gegen Saurons Horden zu Beginn des ersten Teils der “Herr der Ringe”-Trilogie bereits zu sehen war.

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Teaser zu “Die Ringe der Macht”


(Quelle: Amazon)

Den Start-Termin hat Amazon bereits im vergangenen Sommer bekannt gegeben. Demnach wird die erste Folge von “Die Ringe der Macht” ab dem 2. September exklusiv bei Amazons Streaming-Dienst Prime Video erscheinen. Die weiteren Episoden erscheinen dann im Wochentakt.

Die Erzählung von “Die Ringe der Macht” wird über mehrere Staffeln gezeigt. Staffel 1 wurde noch in Neuseeland gedreht, wo auch bisherige “Herr der Ringe”-Produktionen zu Hause waren. Alleine die erste Staffel von Amazons “Der Herr der Ringe”-Serie soll 465 Millionen US-Dollar gekostet haben, sagte der neuseeländische Wirtschaftsminister Stuart Nash im vergangenen April. Finanziell unterstützt wurde die Serie auch von der neuseeländischen Regierung. Zuerst bot Neuseeland an, die 465 Millionen US-Dollar teure Produktion mit einem Steuernachlass in Höhe von 20 Prozent mitzufinanzieren – in Neuseeland ist das gängig bei ausländischen Filmproduktionen. Diese Summe wurde später auf 25 Prozent angehoben.

Diese zusätzlichen 5 Prozent zog Neuseeland später wieder zurück, als bekannt wurde, dass Amazon die zweite Staffel im Vereinigten Königreich drehen möchte. Dem Branchenmagazin Deadline zufolge erlaubt es der Umzug in das Vereinigte Königreich den britischen Schauspielerinnen und Schauspielern, näher an ihrer Heimat zu filmen. Außerdem gebe es die Möglichkeit, bestimmte Segmente in anderen europäischen Ländern zu drehen, schreibt Deadline.

Mit Produktionskosten von 465 Millionen US-Dollar gehört die “Herr der Ringe”-Serie von Amazon zu den teuersten Serienproduktionen überhaupt. Zusätzlich zu den Kosten für den Dreh soll Amazon zudem 200 Millionen US-Dollar für die Lizenz gezahlt haben.


(dahe)

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