Geiselnahme in Amsterdamer Apple-Geschäft | heise online

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Eine gefährliche Lage herrscht gegenwärtig im Amsterdamer Apple-Laden. Eine oder mehrere Personen sind als Geiseln genommen worden, wie die Polizei bestätigt hat. Laut Medienberichten sind Schüsse gefallen. Das Motiv zu der Tat ist noch unklar.

[Update 22:45 Uhr] Der Geiselnehmer hat offenbar versucht, wegzulaufen, und wurde dabei von einem Polizeiauto niedergestoßen. Er ist umzingelt und wird mit einem Roboter auf Sprengstoff untersucht. [Update 23:10 Uhr] Eine neue Videoaufnahme eines Anrainers zeigt zwei davonlaufende Personen, von denen eine niedergestoßen wird. Die andere, vermutlich eine Geisel, läuft aus dem Bild. Die umgestoßene Person wird inzwischen in einem Rettungswagen versorgt. [/Update]

Laut Lokalsender AT5 hat die Geiselnahme um etwa 17:40 Uhr begonnen. Das stattliche Innenstadtgeschäft befindet sich in einem Eckhaus auf dem Leidseplein (Leidener Platz), einem Ausgehviertel. Ein Video eines Passanten dokumentiert, noch bei Tageslicht, mindestens zwei Schüsse. Hinter der Glastür der Apple-Filiale ist eine bewaffnete Person in Tarnkleidung und augenscheinlich einer beschusshemmende Weste zu sehen, die eine Geisel bedroht.

Diese Umstände deuten darauf hin, dass die Geiselnahme von langer Hand geplant ist. Ob die Schüsse im Geschäft gefallen sind oder von außerhalb in Stellung gegangenen Polizisten abgegeben wurden, ist nicht gesichert. “Seit Beginn der Geiselnahme im Apple Store auf dem Leidseplein waren mehrere Personen in der Lage, das Gebäude zu verlassen”, hat die Amsterdamer Polizei getwittert, “Wir wollen im Moment keine Informationen über die Situation im und um das Gebäude bekanntgeben.”

Zahlreiche gut bewaffnete Beamte sowie Polizeihunde sind vor Ort im Einsatz und haben die Umgebung abgeriegelt. Neben Hubschraubern fliegen auch Flugdrohnen über der Innenstadt. Anrainer sind angeordnet, in ihren Gebäuden zu bleiben und keine weiteren Aufnahmen zu veröffentlichen. Medien sind ersucht, keine Vermutungen über mögliche Verstecke in dem weitläufigen Geschäft, in denen sich Personen aufhalten könnten, zu veröffentlichen.

Die zahlreichen Straßenbahnlinien, die sonst am Leidseplein fahren, sind umgeleitet oder werden kurzgeführt. Inzwischen hat die Polizei bestätigt, dass dutzende Menschen entkommen konnten. Die Beamten werden die Entkommenen nun einvernehmen und versorgen.

Das mehrgeschoßige Geschäft im Amsterdamer Hirsch Building wurde vor zehn Jahren eröffnet und hat Ausmaße eines Kaufhauses. Es ist für 300 Mitarbeiter ausgelegt und hatte zumindest bei Eröffnung die längste Genius-Bar aller Apple-Läden weltweit.

Es handelt sich um eines von drei Apple-Geschäften in den Niederlanden. Die weiteren Filialen befinden sich Den Haag und Haarlem.

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(ds)

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