Satellitenkommunikation: Viasat plant Milliardenübernahme von Inmarsat

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Der US-amerikanische Satellitenbetreiber Viasat will den britischen Konkurrenten Inmarsat für 7,3 Milliarden US-Dollar (rund 6,3 Milliarden Euro) übernehmen. Das teilten beiden Unternehmen Anfang der Woche mit. Beide bieten satellitenbasierte Kommunikationsdienste an, Viasat für private und staatliche Kunden sowie Fluggesellschaften in Nordamerika, Inmarsat per Mobilfunk für Schiff- und Luftfahrt sowie Regierungseinrichtungen. Durch die Milliardenübernahme soll ein “führender globaler Kommunikationsinnovator” entstehen, der Nutzerinnen und Nutzern in aller Welt mehr Breitbanddienste zur Verfügung stellt.

Ein gemeinsamer Konzern würde über eine große Menge an Lizenzen für Funkspektren verfügen, sowie 19 aktive Satelliten, erklären die Beteiligten. Weitere 10 Satelliten würden aktuell geplant beziehungsweise seien bereits im Bau. Die Übernahme dürfte aber von britischen Behörden geprüft werden – zu den Kunden beider Unternehmen gehören auch Verteidigungsministerien: Dem Guardian zufolge hatte Inmarsat unter anderem britischen Truppen in Afghanistan Kommunikationsdienste zur Verfügung gestellt. Inmarsat hat weltweit etwa 1500 Angestellte, Viasat kommt auf 5800.

Mit der geplanten Übernahme dürfte Viasat nun auch versuchen, sich auf absehbare Veränderungen im Geschäft mit Satellitenkommunikationsdiensten einzustellen. Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX schreitet im Aufbau der riesigen Konstellation Starlink rasch voran. Dieses liefert schnelles Internet mit wenig Latenz nicht nur an unzugänglichen Orten. Mit OneWeb ist ein vergleichbares Projekt im Aufbau, viele weitere sind geplant und angekündigt. Erst im Frühjahr war Viasat mit dem Versuch gescheitert, die Satellitenstarts von SpaceX durch die US-Telekommunikationsaufsicht FCC stoppen zu lassen.


(mho)

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