Whitelisting – was ist das?

Published by hyph on


Bild: <span>JARIRIYAWAT/Shutterstock.com</span>

“Whitelisting” stellt das Gegenteil zum sogenannten “Blacklisting” dar, dem Auflisten von potenziell bedrohlichen Online-Ressourcen auf einer Blacklist. Mehr Details zum Whitelisting erfahren Sie in diesem Artikel.

Darum geht’s beim Whitelisting

Sowohl das Blacklisting als auch das Whitelisting sind Methoden, die im IT-Umfeld für mehr Sicherheit sorgen sollen. Beim Blacklisting werden potenziell bedrohliche Inhalte wie Mailadressen, Personen bzw. Mail-Absender, Postadressen oder URLs gesammelt und auf einer Liste – der sogenannten Blacklist – festgehalten. Angewendet wird die Blacklist dann im Umfeld von Virenscannern, Spamfiltern oder Firewalls. Dadurch können Anbieter solcher Softwares ihre Endkunden effektiver vor Spam, Viren und sonstigen Cyber-Angriffen schützen.

Das Whitelisting bildet das Gegenstück zum Blacklisting, genauer also die Auflistung von vertrauenswürdigen Ressourcen auf einer Positiv-Liste, der sogenannten Whitelist. Die Whitelist verfolgt den Ansatz, nur jene Inhalte als vertrauenswürdig zu erachten, die auch explizit in der Liste auftauchen. Es können also nur Inhalte, Programme, usw. aufgerufen werden, die auch auf der Whitelist stehen. Durch Anwendung einer Whitelist wird eine zentrale Steuerung von Inhalten und gleichzeitig eine sehr hohe Sicherheit ermöglicht. In der Praxis werden Whitelists oft in der Entwicklung von E-Mail-Spamfiltern eingesetzt. Nur wenn ein Absender sich auf die Whitelist setzen lässt, können dessen Nachrichten zugestellt werden. Im Online-Marketing ist es daher für das Unternehmen wichtig, einen Whitelist-Eintrag zu haben, um sicherzustellen, dass z.B. Newsletter-Mails auch an den Endkunden zugestellt werden.

Im Gegensatz dazu ist bei Anwendung einer Blacklist im Grunde alles erlaubt, das nicht “geblacklisted” wurde. Das Blacklist-Konzept ist also grundsätzlich als freier zu bezeichnen. Auch in Internetbrowsern lassen sich Whitelists einsetzten, um zum Beispiel Kindern sicheres Surfen im Internet zu ermöglichen. Dabei werden dann explizit nur Seiten auf die Whitelist gesetzt, die vom Kind besucht werden dürfen. Alle anderen Webseiten werden geblockt und können nicht aufgerufen werden. Diese Vorgehensweise bietet eine besonders hohe Sicherheit hinsichtlich des Jugendschutzes. Durch die ausschließliche Nutzbarkeit der in der Whitelist eingetragenen Ressourcen bieten die Listen insgesamt einen besseren Schutz. Doch auch Blacklists werden in der Praxis häufig verwendet und stellen eine sinnvolle Sicherheitsmethode dar.

Mehr zum Thema:

Categories: Uncategorized

0 Comments

Leave a Reply

Avatar placeholder

Your email address will not be published.